06.05.2013
Multitalent Darm- und die Bauchintelligenz: Die Macht des zweiten Gehirns

Zusammenspiel von Bauchhirn und Kopf
Umgekehrt gibt das Darmhirn reichlich Feedback ans Gehirn: 90 Prozent der Nervenverbindungen zwischen Darmhirn und Kopf verlaufen von unten nach oben. „Das Gehirn ist wie ein Monitor ständig über den Zustand im Darm informiert“, erklärt Michael Schemann.
Die meisten Mitteilungen bleiben jedoch unbewusst, wir nehmen meist nur Notsignale wie Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen wahr. Unwichtiges „überhört“ das Gehirn gesunder Menschen – ähnlich, wie es gleich nach dem Anziehen die Meldungen darüber ignoriert, dass Hemd, Hose und Pullover auf der Haut aufliegen. „Wir spüren unseren Darm nur, wenn er Ärger macht“, erklärt der Tübinger Darm-Experte Paul Enck. Alle übrigen Meldungen werden ausgeblendet. „Das ist auch gut so, denn würden wir alle Informationen von 100 Millionen Nervenzellen im Verdauungstrakt ständig wahrnehmen, hätten wir nichts anderes mehr zu tun.“

Ähnlichkeiten Darm- und Hirnwindungen sind offensichtlich © Marc Steinmetz
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Die 10 verdummendsten Ernährungsfehler im Überblick
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- 02 Light-Produkte
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- 04 Citronensäure
- 05 Aluminiumsalze
- 06 Schädigung des Darmhirns
- 07 Mangel an lebenswichtigen Stoffen
- 08 Künstliche Chemiekeulen
- 09 Mangelernährung der Kinder
- 10 Gesunde Ernährung statt Kinderdrogen