06.02.2013 

Der HS – Omega-3 Index 

HS-Omega-3 Index und Omega-3 Index                                                                                                       

Der Omega-3 Index wurde 2002 erfunden und definiert, und zwar von Prof. Dr. W.S. Harris, Sanford University, USA und Prof. Dr. C. von Schacky, Ludwig Maximilians-Universität München, und Gründer von Omegametrix. Diese zwei Wissenschaftler haben umfangreiche Arbeit geleistet, um die Messmethodik so zu standardisieren, dass sie nun den höchsten Qualitätskriterien der Klinischen Chemie genügt (Konstanzprüfungen, Plausibilitätsprüfungen, Ringversuche, Qualitätsmanagement usw). Diese Messmethodik wurde zum Patent angemeldet, und heißt nun „HS-Omega-3 Index®“ („high sensitivity“ oder „Harris Schacky“). Auf dem HS-Omega-3 Index beruhen mehr als 100 Publikationen in internationalen Journalen, darüber hinaus sind ca. 10 Forschungsprojekte abgeschlossen, und weitere ca. 50 Forschungsprojekte sind auf der ganzen Welt im Gange. Neben der standardisierten Methodik ist diese einzigartig umfassende Datenbasis Grundlage für den Einsatz des HS-Omega-3 Index in der klinischen Routinediagnostik.

Richtig Wichtig für Herz und Hirn !                                


Optimalerweise liegt der HS-Omega-3 Index zwischen 8% und 11%. Bei vielen Personen in unseren Breiten liegt er aber deutlich niedriger, oft nur bei ca. 4%. Ein zu niedriger HS-Omega-3 Index bedeutet:

  • ein erhöhtes Risiko für und bei Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, plötzlichen Herztod oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) .
  • für Schwangere ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten und für das Kind einen suboptimalen Hirnaufbau, mit entsprechenden Folgen .
  • eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für psychiatrische Erkrankungen wie ADHS oder Depression .
  • eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für „altersbedingte“ und andere kognitive Einschränkungen , 
  • möglicherweise noch mehr 
Eine erhöhte Zufuhr der marinen Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure hebt den HS-Omega-3 Index und bessert die meisten der angesprochenen Gesundheitsprobleme oder beugt ihnen vor, wie wissenschaftliche Daten aus Interventionsstudien belegen (mehr Informationen bei den jeweiligen Themen). 
 
Der HS-Omega 3 Test kostet ca. 59 .- Euro für Selbstzahler. Die „normalen “ Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht . Nur Private teilweise. 
 
QUELLE  Orgametrix , München . http://www.omegametrix.eu
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Gibt es pflanzliche Omega-3 Fettsäuren?:

Gibt es pflanzliche Omega-3 Fettsäuren?

Entzündung- der heimliche Killer

Vermehrt werden Pflanzenöle und Pflanzenölmischungen mit Aussagen beworben, welche beim Kunden den Eindruck vermitteln, Pflanzenöle seien sehr wohl vergleichbar mit maritimen Omega-3 Fettsäuren, also aus Fischölen gewonnenen Fettsäuren. Verantwortlich für den angeblich „hohen Nutzen“ für die Gesundheit sei die in manchen Pflanzenölen enthaltene Fettsäure Alpha-Linolensäure (ALA), so die Aussagen.

Dies ist eindeutig falsch, denn die als pflanzliche Omega-3 Fettsäure bezeichnete „Alpha-Linolensäure (ALA)“ ist eine „ unfertige Omega-3 Fettsäure“, welche bestenfalls nur zu 10% vom Körper in die wirklichen Omega-3 Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosapentaensäure) umgewandelt werden können. Die 10% Umwandlung gelingt nur, wenn gleichzeitig sehr viele biologische Faktoren im Körper stimmig sind – dies ist selten genug der Fall. 

Hinzu kommt, dass in Pflanzenölen die Alpha-Linolensäure immer in Kombination mit der eher als schlecht zu bezeichnenden Omega-6 Fettsäure „Linolsäure“ vorkommt. Omega-6 Fettsäuren sind die biologischen Gegenspieler der wertvollen Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. 

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Es enthalten

 

Öl-Typ ALA (Alpha-Linolensäure) Linolsäure (Omega-6)
Olivenöl 0,9% 8,3%
Rapsöl 9,2% 22,3%
Kürbiskernöl 0,5% 49,4%
Sojaöl 7,7% 53,7
Weizenkeimöl 7,8% 55,7%
Sonnenblumenöl 0,5% 63%
Traubenkernöl 0,5% 65,9%
Leinöl 54,2% 13,9%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um es nochmals zu verdeutlichen: Bestenfalls kann der menschliche Organismus aus oben aufgeführten ALA-Mengen nur 10% EPA oder DHA, also reine Omega-3 Fettsäuren bilden. So könnte z.B. der Organismus aus Leinöl nur 5,4% EPA und DHA wandeln (10%), demgegenüber sind in Leinöl aber auch 13,9% weniger gute Linolsäure (Omega-6) enthalten.

Maritime Omega-3 Fettsäuren weisen hier eine eindeutig besser Bilanz auf. 

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Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren


Die Nahrung des Menschen war über Zehntausende von Jahren fettarm und enthielt viel Omega-3-Fettsäuren vor allem in Form von Fischen, freilebenden Tieren sowie durch Flachs- bzw. Hanfanbau und den daraus gewonnenen Ölen. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 dürfte bei unseren Vorfahren ca. 4:1 betragen haben. 

Erst durch Ackerbau, Masttierhaltung und der Industrialisierung von Lebensmitteln stieg der Anteil an gesättigten-, Omega-6- und vor allem auch Trans-Fettsäuren. Der exzessive Konsum von Fertigprodukten, Fleisch und Omega-6 reichen Ölen und Fetten sowie der zu geringe Omega-3 Fettsäureanteil unserer Nahrung wird mit der Entwicklung zahlreicher Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Asthma, Arteriosklerose, Rheuma, Multiple Sklerose, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Psoriasis und Krebs in Zusammenhang gebracht.

Die dänischen Wissenschaftler Bang und Dyerberg stellten in Studien an Einwohnern in Grönland fest, dass diese deutlich bessere Blutfettwerte und nur eine äußerst geringe Herzinfarktrate (7%) im Vergleich zu Westeuropäern (50%) aufweisen, obwohl sie sich sehr fett mit Fisch, Robben- und Walfleisch ernähren, dabei aber wenig Obst und Gemüse zu sich nehmen. Neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten auch Asthma sowie entzündliche Erkrankungen wie Rheuma, Psoriasis, Ekzeme und Neurodermitis wesentlich seltener auf. Der Grund dafür ist das dortige Nahrungsverhältnis der Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren, das bei etwa 1:1 liegt.

Amerikaner und Europäer weisen bereits eine katastrophale Relation von 50:1 bzw. 20:1 auf, welches in Folge zu einer Verschlimmerung der Risiken  führt.

Schützen Sie Ihre Zellen und Membranen !

Maritime Omega 3- Fettsäuren und Astaxanthin tun dies für Sie .

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Quellen 

http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-n-Fetts%C3%A4uren

http://www.omegametrix.eu/folgen.html#folgen_other

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Seit 1997 für Sie da

 

 

 

 

 

 

                 

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Thomas Pfluger, Dr.med. Artikel der Quelle:https://wikione.de/ein-fast-unbekannter-test-zur-risiko-minimierung-fur-herz-und-gefasse-der-hs-omega-3-index.html
Autor:
Bio: Arzt, Facharzt für Allgemeinmedizin , Naturheilverfahren, Umweltmedizin. Social Media , Wordpress .

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