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12-03-2013

Haematococcus Pluvialis (Blutregenalge) 8f, 17 f
Spirulina 15, 72
Stress 8 f, 17

Haben Sie im Sommer schon mal ein ausgetrocknetes Vogel-Bad angeschaut? Manchmal sehen Sie
dort, wo das Wasser verdunstet ist, einen rötlichen Farbrückstand. Das Rote, was Sie dort sehen, ist
Astaxanthin. Dazu kommt es, weil eine grüne Alge (vielleicht genau die Sorte namens
Haematococcus Pluvialis, die kommerzielle Züchter benutzen) unter Stress geraten ist. Stress für eine
Alge entsteht bei der Verkettung von folgenden Umständen: Mangel an Nahrung, Wassermangel,
intensives Sonnenlicht und Hitze, oder sogar bittere Kälte.

 

Als Endresultat dieses Stresszustandes haben die Zellen der Alge einen hohen Gehalt an rotem
Astaxanthin angesammelt und gespeichert. Dieses Verhalten ist eine Art Überlebensstrategie, bei der
das Astaxanthin wie ein „Schutzschild“ funktioniert, um die Alge vor Folgen eines Nahrungsmangels
oder von intensivem Sonnenlicht zu schützen. Dieses absolut verblüffende Phänomen ermöglicht der
Alge, dank der Schutzfunktionen des Astaxanthins, sich ohne Nahrung und Wasser für einen Zeitraum
von mehr als 40 Jahren in einen Tiefschlaf zu versetzen und dabei Sommerhitze oder eisige
Winterkälte zu ertragen.
Erst wenn die Lebensbedingungen geeignet sind, also Nahrung und Wasser zur Verfügung stehen
und keine extremen Wetterbedingungen herrschen, erwacht sie wieder zum Leben und geht zurück in
ihren grünen, aktiven Zustand.
Astaxanthin wird in Pflanzen und Tieren auf der ganzen Welt angetroffen. Am meisten findet man es
in Algen und Phytoplankton.

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QUELLE  Astaxanthin – Das Buch

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Thomas Pfluger, Dr.med. Artikel der Quelle:https://wikione.de/astaxanthin-und-stress.html
Autor:
Bio: Arzt, Facharzt für Allgemeinmedizin , Naturheilverfahren, Umweltmedizin. Social Media , Wordpress .

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